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Töpfer/Feisel in Coproduktion mit der SCHAUBUDE, Berlin PANDORA frequenz
eine szenische
Ein Spiel mit Raum, Wahrnehmung und Identität, inspiriert durch Hans Bellmers provozierend modernen Blick auf den menschlichen Körper. "Der Körper, er gleicht einem Satz, der uns einzuladen scheint, ihn bis in seine Buchstaben zu zergliedern, damit sich in einer endlosen Reihe von Anagrammen aufs Neue fügt, was er in Wahrheit enthält.“ (Hans Bellmer 1934) Der Würfel wird zur „Büchse", aus der Antje Töpfer Hände, Füße und andere Körpermaterialien zaubert und sie mit Hilfe der wie Bestien zu schnappenden Kugeln als Gelenke zu menschlichen Fragmenten fügt, die sich Halt suchend an ihre Schöpferin klammern. Es gelingt dieser Baumeisterin des Lebens gar, einen vollständigen Menschen zu schaffen. Doch unter dem Gewicht seiner Leblosigkeit droht sie zu ersticken: Die Sehnsucht nach dem Du bleibt ungestillt. „Ersehntes Du“ Horst Lohr in den Stutt. Nachr., 11.11.06, „Stück für Stück setzt sie sich zusammen: Vorgeformte (magnetische) Gliedmaßen werden mit Metallkugeln miteinander verbunden, sodass ein fragiles, biegsames Wesen entsteht, dem sich die Figurenspielerin vorsichtig annähert. „ Sehr bewegliche Frauenzimmer im Fitz“ adr. in Stutt. Z., 11.11.06 KONTAKT: antjetoepfer@yahoo.de Photos: Theo Mercier (1.), Helmut Pogerth (alles weiteren) |
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